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Ändern Sie GRUB über die Eingabedatei oder das Werkzeug, das Ihre Distribution vorsieht, und erzeugen Sie anschließend die Konfiguration mit dem passenden Befehl und Zielpfad neu. Bearbeiten Sie nicht einfach die generierte grub.cfg: Solche Änderungen können beim nächsten Neuaufbau verloren gehen. Die genauen Befehle unterscheiden sich etwa zwischen Debian und Fedora sowie zwischen BIOS- und UEFI-Systemen.
Vor der Änderung: Distribution und Firmwaremodus prüfen
GRUB 2 lädt den Linux-Kernel und übergibt ihm anschließend die Kontrolle. Welche Datei und welcher Generator zuständig sind, hängt von der Distribution ab. Ermitteln Sie daher zunächst Ihre Distribution und Version und prüfen Sie, ob das System im BIOS- oder UEFI-Modus gestartet wurde. Fedora dokumentiert dafür den Test:
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test -d /sys/firmware/efi && echo UEFI || echo BIOS
Dieser Test ist ein Fedora-Hinweis; für andere Systeme sollten Sie deren Dokumentation heranziehen. Sichern Sie die Dateien, die Sie ändern möchten, und halten Sie eine erreichbare Wiederherstellungsoption bereit, bevor Sie an der Bootkonfiguration arbeiten.
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Outbyte PC Repair FREERepair Windows errors before they cause bigger problemsFix Now →Outbyte Driver Updater FREEScan for outdated or missing drivers - takes under a minuteDriver Scan →Welche GRUB-Einstellung müssen Sie ändern?
| Ziel | Einstellung oder Methode | Wirkung und Abwägung |
|---|---|---|
| Standardmenüeintrag wählen | GRUB_DEFAULT |
Kann eine nullbasierte Nummer, einen Eintragstitel oder saved verwenden. Bei saved hängt das Verhalten davon ab, ob die Umgebung die gespeicherte Auswahl unterstützt. GNU GRUB Manual 2.14 |
| Wartezeit ändern | GRUB_TIMEOUT |
0 startet ohne Wartezeit, -1 wartet unbegrenzt. Das GNU-Handbuch nennt fünf Sekunden als Standard; Distributionen können davon abweichen. GNU GRUB Manual 2.14 |
| Menüanzeige steuern | GRUB_TIMEOUT_STYLE |
menu zeigt das Menü direkt. hidden oder countdown verbirgt es zunächst oder zeigt zuerst einen Countdown; wie sich das Menü bei Tastendruck aufrufen lässt, kann von Firmware und Distribution abhängen. GNU GRUB Manual 2.14 |
| Recovery-Einträge deaktivieren | GRUB_DISABLE_RECOVERY=true |
Entfernt mögliche Wiederherstellungsoptionen aus dem Menü. GRUB erzeugt Recovery-Einträge standardmäßig, sofern diese Funktion nicht deaktiviert ist. GNU GRUB Manual 2.14 |
| Kernelparameter ergänzen | Auf Fedora meist grubby; sonst den Distributionsweg verwenden |
Die Parameter werden beim Start über die Kernelzeile übergeben. Fedora Project Wiki und GNU GRUB Manual 2.14 |
| Eigenen Menüeintrag hinzufügen | /etc/grub.d/40_custom oder /boot/grub/custom.cfg |
Die passenden Dateien und Einbindung können je nach Installation variieren; pflegen Sie eigene Einträge nicht in der generierten Konfiguration. GNU GRUB Manual 2.14 |
| Theme oder Grafikmodus setzen | GRUB_THEME, GRUB_BACKGROUND, GRUB_GFXMODE |
Verfügbare Grafikmodi hängen von der Hardware ab. Ein ungeeigneter Modus kann die frühe Anzeige beeinträchtigen. GNU GRUB Manual 2.14 |
| Weitere Betriebssysteme erkennen | os-prober bewusst aktivieren |
Kann zusätzliche Systeme finden und Menüeinträge erzeugen. GNU GRUB deaktiviert die automatische Erkennung standardmäßig, weil ein stiller automatischer Aufruf einen potenziellen Angriffsweg darstellt. GNU GRUB Manual 2.14 |
Menüzeit und Standardbetriebssystem festlegen
Bei vielen GRUB-2-Installationen enthält /etc/default/grub die Einstellungen, die der Konfigurationsgenerator auswertet. Die Datei wird als POSIX-Shell-Eingabe verarbeitet. Bewahren Sie daher die gültige Shell-Syntax: Werte mit Leerzeichen oder Sonderzeichen müssen korrekt in Anführungszeichen stehen.
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Für ein dauerhaft sichtbares Menü sind etwa GRUB_TIMEOUT_STYLE=menu und ein positiver Wert für GRUB_TIMEOUT relevant. Eine kürzere Wartezeit beschleunigt den automatischen Start, lässt aber weniger Zeit, einen anderen Eintrag auszuwählen. Mit GRUB_DEFAULT bestimmen Sie unabhängig davon, welcher Eintrag nach Ablauf der Wartezeit startet. Eine Nummer zählt ab null und kann sich ändern, wenn sich die Reihenfolge der Einträge ändert; ein Titel ist ebenfalls an den genauen Menüeintrag gebunden. Verwenden Sie saved nur, wenn Ihre GRUB-Umgebung die gespeicherte Auswahl unterstützt.
Kernelparameter und Standardkernel ändern
Kernelparameter sind Argumente, die GRUB über die Linux-Zeile an den Kernel weitergibt. Das passende Verfahren richtet sich nach der Distribution. Für Fedora empfiehlt die Projektdokumentation grubby für routinemäßige Änderungen: Das Werkzeug kann Parameter für einzelne oder alle Einträge setzen oder entfernen und einen Standardkernel auswählen. Welche Einträge eine Änderung betrifft, hängt davon ab, ob Sie gezielt einen Eintrag oder alle Kernel-Einträge bearbeiten.
Verwenden Sie auf anderen Distributionen nicht ungeprüft Fedora-Befehle. Folgen Sie dort dem dokumentierten Weg, und kontrollieren Sie vor dem Neustart, ob die Änderung für den gewünschten Kernel beziehungsweise die gewünschten Einträge gilt.
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A free scan shows the junk files, broken settings and background clutter dragging Windows down - then fixes them in one click.Free scan · Windows 10 & 11Eigene Einträge, Themes und Betriebssystemerkennung
Eigene Menüeinträge
Häufige Stellen für benutzerdefinierte Einträge sind /etc/grub.d/40_custom und /boot/grub/custom.cfg. Welche davon in Ihrer Installation eingebunden wird, sollten Sie anhand der Distributionsdokumentation prüfen. Änderungen an der generierten grub.cfg sind dagegen keine verlässliche dauerhafte Pflegequelle.
Theme und Hintergrund
Für Darstellung und Grafikmodus kommen unter anderem GRUB_THEME, GRUB_BACKGROUND und GRUB_GFXMODE infrage. Testen Sie Grafikänderungen vorsichtig: Der verfügbare Modus hängt von der Hardware ab, und eine ungeeignete Einstellung kann die Anzeige vor dem Laden des Betriebssystems beeinträchtigen.
Weitere installierte Systeme finden
Wenn ein anderes Betriebssystem nicht im GRUB-Menü erscheint, kann os-prober zusätzliche Systeme erkennen. GNU GRUB führt es standardmäßig nicht automatisch aus. Aktivieren Sie die Funktion nur, wenn Sie die zusätzlichen Einträge benötigen und die von der GNU-Dokumentation genannte Sicherheitsabwägung berücksichtigt haben.
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Konfiguration nach Änderungen neu erzeugen
Nach einer Änderung muss GRUBs Konfiguration neu erzeugt werden. grub-mkconfig akzeptiert mit -o beziehungsweise --output eine Ausgabedatei. Der konkrete Wrapper, Befehl und Zielpfad unterscheiden sich nach Distribution. Debian dokumentiert grub-mkconfig -o FILE, legt mit diesem allgemeinen Beispiel aber nicht automatisch den für jedes Debian-System richtigen Zielpfad fest. Prüfen Sie den Pfad in der Dokumentation Ihrer Installation, statt einen aus einem fremden Tutorial zu übernehmen. Debian-Manpage: grub-mkconfig
Fedora verwendet dokumentiert grub2-mkconfig und distributionsspezifische Ziele. Laut Fedora-Wiki ist /boot/grub2/grub.cfg die Konfigurationsdatei; bei Fedora 34 und neuer ist /boot/efi/EFI/fedora/grub.cfg ein Weiterleitungs-Stub. Beschreiben Sie diesen Stub nicht wie bei älteren Fedora-Versionen direkt neu. Die Fedora-Pfade und Reparaturhinweise gelten für die dort dokumentierten Fedora-Versionen und sind nicht ohne Prüfung auf andere Distributionen übertragbar. Fedora Project Wiki: GRUB 2
Best Value
- New
- Mint Condition
- Dispatch same day for order received before 12 noon
- Guaranteed packaging
- No quibbles returns
Änderung testen und bei Startproblemen vorgehen
- Prüfen Sie, ob die erwartete Konfiguration erzeugt wurde und keine Shell-Syntaxfehler in
/etc/default/grubvorliegen. - Starten Sie neu und kontrollieren Sie, ob Menüanzeige, Wartezeit, Standardauswahl oder Kernelparameter wie beabsichtigt wirken.
- Stellen Sie sicher, dass benötigte ältere Kernel- oder Recovery-Einträge erreichbar bleiben.
- Wenn nur noch die GRUB-Eingabeaufforderung
grub>erscheint oder der Rechner nicht startet, verwenden Sie ein geeignetes Installations- oder Rettungsmedium und die Reparaturanleitung Ihrer Distribution. Vermischen Sie keine BIOS- und UEFI-Reparaturwege.
Fedora dokumentiert eigene Rettungsverfahren für BIOS und UEFI und warnt davor, grub2-install auf UEFI-Systemen zu verwenden. Das ist eine Fedora-spezifische Anweisung, keine allgemeine Reparaturregel für alle Linux-Systeme. Fedora weist zudem darauf hin, dass der EFI-Pfad bei Fedora 34 und neuer ein Stub ist, der auf /boot/grub2/grub.cfg weiterleitet. Fedora Project Wiki: GRUB 2
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