Der iX-Workshop „Cloud Security Masterclass – Angriff und Verteidigung in AWS“ richtet sich an Administratoren, IT-Sicherheitsverantwortliche und Security-Spezialisten, die AWS-Umgebungen betreiben. In zwei Online-Tagen verbindet er laut Heise/iX Angriffswege auf AWS-Identitäten und Fehlkonfigurationen mit Abwehr, Sicherheitsüberwachung und Incident Response. CloudTrail, CloudWatch und GuardDuty gehören ausdrücklich zum Themenfeld; sie erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben.
Was behandelt der iX-Workshop?
Die Beschreibung von Heise/iX stellt den Workshop als Angreifer-und-Verteidiger-Blick auf AWS-Sicherheit dar. Zu den genannten Themen gehören unautorisierte Informationsgewinnung, die Übernahme von AWS-Identitäten und Privilegieneskalation. Ebenso geht es um Angriffspfade zwischen lokaler IT und AWS, das Auffinden und Beheben von Fehlkonfigurationen sowie das Aktivieren und sachgerechte Nutzen von AWS-Sicherheitsfunktionen.
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Für die Überwachung und Reaktion nennt die Ankündigung CloudTrail, CloudWatch und GuardDuty. Das ist ein zusammenhängender Themenbereich, aber kein einzelnes Werkzeugset mit austauschbaren Komponenten: Die Dienste liefern verschiedene Arten von Sichtbarkeit und Unterstützung.
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Der Veranstalter nennt Administratoren, IT-Sicherheitsmanager und Sicherheitsspezialisten, die AWS-Umgebungen betreiben, als Zielgruppe. Besonders relevant ist der Kurs für Teams, die nicht nur einzelne AWS-Dienste konfigurieren, sondern auch nachvollziehen müssen, wie kompromittierte Identitäten, Berechtigungen, Fehlkonfigurationen und Verbindungen zur lokalen Infrastruktur zusammenspielen.
#1 Best Overall
Als Trainer nennt Heise/iX Frank Ully, beschrieben als erfahrenen Pentester und Principal Consultant Cybersecurity bei Corporate Trust Business Risk & Crisis Management GmbH in München. Die Ankündigung legt keine konkreten Voraussetzungen, den Umfang praktischer Labs oder die Aufteilung zwischen Vortrag und Übungen dar. Wer genau diese Punkte für die eigene Entscheidung benötigt, sollte sie vor der Buchung beim Veranstalter erfragen.
Termine und Buchungsstand prüfen
Die datierte Ankündigung führt eine Online-Veranstaltung am 15. und 16. Oktober 2026 auf, jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr. Sie nannte außerdem einen Frühbucherrabatt von 10 Prozent bei Buchung bis zum 17. September 2026. Diese Frist ist bereits verstrichen; daraus lässt sich weder ein aktuell verfügbarer Rabatt noch der gegenwärtige Preis oder die Verfügbarkeit ableiten.
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Prüfe deshalb vor einer Anmeldung die aktuelle Veranstaltungsseite von Heise/iX auf den Live-Buchungsstand, Preis und mögliche Änderungen am Termin.
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Wie die genannten AWS-Werkzeuge zusammenwirken
Die AWS-Dokumentation ordnet den Diensten unterschiedliche Aufgaben zu. CloudTrail protokolliert IAM- und STS-API-Aufrufe als Ereignisse. CloudWatch überwacht AWS-Ressourcen und Anwendungen, verfolgt Metriken, stellt Dashboards und Alarme bereit und kann Protokolldateien – darunter CloudTrail-Logs – über CloudWatch Logs überwachen. GuardDuty liefert Erkennungsbefunde, die bei der Identifikation möglicher Sicherheitsprobleme und deren Untersuchung helfen können.
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Diese Rollen ergänzen sich: CloudTrail liefert einen Verlauf von API-Aktivitäten, CloudWatch unterstützt die Beobachtung und Alarmierung, und GuardDuty trägt Erkennungssignale bei. AWS beschreibt außerdem IAM Access Analyzer als Möglichkeit, Ressourcen wie S3-Buckets oder IAM-Rollen zu identifizieren, die mit externen Stellen geteilt werden. Die AWS-Dokumentation zu IAM-Protokollierung und -Überwachung erläutert diese Funktionen; sie sollten nicht als Synonyme für dieselbe Kontrollmaßnahme behandelt werden.
Was AWS-Sicherheitsverantwortung für Betreiber bedeutet
AWS unterscheidet zwischen Sicherheit der Cloud und Sicherheit in der Cloud. AWS schützt die Infrastruktur, auf der AWS-Services laufen. Die Verantwortung des Kunden hängt unter anderem vom verwendeten Service ab und umfasst auch den Schutz der eigenen Daten entsprechend ihrer Sensibilität, den Unternehmensanforderungen und geltenden Gesetzen. Das Nutzen von AWS-Diensten allein erledigt daher nicht die Sicherheitsaufgaben des jeweiligen Unternehmens. AWS beschreibt diese Einordnung in seiner Sicherheitsdokumentation zu CloudTrail und geteilter Verantwortung.
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Regionen, Befunde und Protokolle für die Untersuchung
GuardDuty-Abdeckung über Regionen hinweg betrachten
AWS Prescriptive Guidance beschreibt GuardDuty als regionalen Dienst und empfiehlt, es in allen unterstützten Regionen zu aktivieren – auch in Regionen ohne aktive Workloads. Dort können dennoch Befunde entstehen. Unternehmen, die ungenutzte Regionen pauschal aus ihrer Überwachung ausschließen, sollten diese Annahme deshalb überprüfen. Die Empfehlung findet sich in der AWS Prescriptive Guidance zur Incident Response.
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Erkennung und Untersuchung nicht verwechseln
Für den AWS Security Incident Response Service empfiehlt AWS GuardDuty und Security Hub CSPM über Konten und aktive Regionen hinweg sowie CloudTrail-Protokollierung über Konten hinweg. Die Dienste sind keine Voraussetzung, um den Incident-Response-Service überhaupt zu aktivieren; ohne Erkennungsbefunde stehen dort jedoch weniger proaktive Triage-Daten zur Verfügung und Untersuchungen sind eingeschränkter. AWS weist zudem darauf hin, dass GuardDuty nach dem Onboarding aktiviert werden kann. Das sind Empfehlungen für diesen Incident-Response-Kontext, keine pauschale Konfigurationsvorgabe für jede Architektur. Einzelheiten stehen in den AWS-Voraussetzungen für das Onboarding.
Best Value
Protokollquellen und Aufbewahrung auswählen
Der AWS Security Incident Response Guide nennt CloudTrail-Logs, VPC Flow Logs und Route 53 Resolver Query Logs als grundlegenden Protokollsatz für AWS-Sicherheitsuntersuchungen. Bei der Speicherung spielen laut dem am 7. April 2026 datierten Leitfaden verwendete Abfragewerkzeuge, Aufbewahrungsanforderungen, Vertrautheit und Kosten eine Rolle. Amazon S3 kann dauerhafte Speicherung bieten und mit Athena abgefragt werden; CloudWatch Logs bietet Abfragefunktionen über Logs Insights. Daraus folgt keine allgemeingültige Aufbewahrungsdauer: Sie muss zu den eigenen Untersuchungs-, Compliance- und Betriebsanforderungen passen. Siehe den AWS Security Incident Response Guide.
Independent reader supportYour contribution helps us test, update, and keep practical guides available for everyone.So lässt sich der Workshop mit anderen Schulungen vergleichen
Die verfügbaren Angaben belegen keine konkrete Alternativveranstaltung und reichen nicht aus, um den Kurs nach Labortiefe oder Preis-Leistungs-Verhältnis zu bewerten. Wenn du mehrere Angebote prüfst, vergleiche sie anhand derselben praktischen Kriterien:
- Wie viel Zeit entfällt auf praktische Übungen und Labs statt auf Vorträge?
- Behandelt der Kurs AWS-Identitäten, Privilegieneskalation und Angriffspfade zwischen lokaler IT und Cloud?
- Welche Protokollierungs- und Erkennungsdienste deckt er ab?
- Üben Teilnehmende Incident Response oder bleibt es bei der Beschreibung von Werkzeugen?
- Welche Erfahrung und Rolle hat die genannte Lehrkraft?
- Wie sind Format, Dauer, aktueller Termin und Preis?
Für den iX-Workshop sind Online-Format, der in der Ankündigung genannte zweitägige Termin und der Name des Trainers aufgeführt. Zu Voraussetzungen und konkreter Laborausgestaltung macht die Ankündigung keine Angaben.
Quick Recap
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