In Job-Interviews zählt nicht nur, ob Bewerbende eine richtige Antwort finden. Philipp Hauer, Head of Engineering bei commercetools, empfiehlt, den eigenen Lösungsweg verständlich zu machen und offen mit Unsicherheit umzugehen. In Deep Dive 217 von programmier.bar sprechen Hauer, Dennis Becker und Dave Koschitzki darüber, was Interviews aus Sicht von Bewerbenden und Hiring Managern ausmacht.
Worum geht es in der Folge?
Deep Dive 217 ist ein deutschsprachiges Gespräch über Job-Interviews aus beiden Perspektiven des Auswahlprozesses. Die offizielle Episodenseite von programmier.bar beschreibt die Leitfrage so: „Was entscheidet wirklich über ein Job Interview und warum sitzen am Ende beide Seiten in derselben Prüfungssituation?“ Die Folge erschien am 29. September 2026 und dauert 1:17:58, laut Episodenmetadaten.
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Hauer kennt Interviews als Bewerber und als Hiring Manager. Im Gespräch geht es darum, wie technische Fähigkeiten, Denkweise, Kommunikation und der Umgang mit unerwarteten Situationen in Interviews sichtbar werden können. Die Folge ist ein Erfahrungsaustausch, keine Studie, die diese Faktoren gewichtet oder ein bestimmtes Interviewverfahren als überlegen belegt.
Was sollten Bewerbende im Interview zeigen?
Den Weg zur Lösung erklären
Die Episodenbeschreibung gibt Hauers Rat so wieder: „Zeigt nicht nur, was ihr könnt, sondern vor allem, wie ihr zu einer Lösung kommt.“ Statt lediglich ein Ergebnis zu nennen, sollten Bewerbende nachvollziehbar erläutern, wie sie die Aufgabe verstanden, welche Optionen sie erwogen und warum sie einen bestimmten Ansatz gewählt haben. Das hilft dem Gegenüber, den Denkprozess zu verstehen – auch wenn die Antwort noch nicht vollständig ist.
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Unsicherheit klar benennen
Wenn eine Frage neu ist oder eine Information fehlt, muss niemand eine perfekte Antwort vorspielen. Die Folge stellt einen offenen Umgang mit Unsicherheit als hilfreicher dar als auswendig gelernte Formulierungen. Bewerbende können sagen, was sie bereits wissen, welche Annahme sie treffen und wie sie die fehlenden Informationen klären würden.
Mehr als Fachwissen sichtbar machen
Technisches Können ist ein Teil des Gesprächs, aber laut Folgenbeschreibung nicht der einzige. Auch Kommunikation, Denkweise und Reaktionen auf unvorbereitete Situationen kommen zur Sprache. Das sind Beobachtungsfelder, die Hauer und die Gastgeber diskutieren; die Folge liefert keine empirische Rangfolge, wie stark sie die Einstellungsentscheidung jeweils beeinflussen.
Warum ist ein Interview auch für Bewerbende eine Prüfung?
Ein Bewerbungsgespräch ist keine Einbahnstraße: Bewerbende können ebenfalls beurteilen, wie ein Unternehmen und seine Vertreter kommunizieren und ob die Rolle zu ihnen passt. Die Folge dreht die Perspektive ausdrücklich um und fragt, worauf Hauer als Interviewer achtet. Daraus folgt ein praktischer Rat: Nutzen Sie das Gespräch nicht nur, um Antworten zu geben, sondern auch, um Ihre eigenen Fragen zur Arbeit und zum Prozess zu stellen.
Do these 3 things before closing this tab:
1Repair Windows errors before they cause bigger problems2Fix the driver behind crashes, sound loss and screen glitches3Clear out junk files and repair common Windows errorsDie Prüfungsmetapher gilt damit für beide Seiten, aber nicht im Sinne einer identischen Aufgabe. Hiring Manager müssen einschätzen, ob die Anforderungen einer konkreten Rolle erfüllt werden; Bewerbende entscheiden zugleich, ob sie die Stelle und das Umfeld annehmen möchten.
Wie beschreibt Hauer einen strukturierten Auswahlprozess?
Hauer erzählt, dass er sich zu Beginn seiner Arbeit als Manager gefragt habe, ob Interviewfragen zufällig gestellt werden oder einem System folgen sollten: Welche Profile werden gesucht, und worauf sollte bei Kandidatinnen und Kandidaten geachtet werden? Seine Überlegungen flossen nach seiner Schilderung später in Blogposts und einen Vortrag ein.
Im Gespräch geht es auch um mehrere Interviewstufen und darum, Bewertungen verschiedener Interviewender zusammenzuführen. Die Zahl der Schritte könne je nach Rolle drei, vier oder fünf betragen. Das ist eine Beschreibung besprochener Praxis, keine allgemeine Empfehlung für jede Stelle und kein Nachweis, dass eine bestimmte Zahl von Runden bessere Ergebnisse liefert. Die Folge nennt außerdem keine konkret bezifferte Wirkung eines datenorientierten Auswahlverfahrens.
Independent reader supportYour contribution helps us test, update, and keep practical guides available for everyone.Welche Rolle spielt KI in der Diskussion?
KI kommt im Transkript im Zusammenhang mit technischen Interviewaufgaben und dem Verhalten von Bewerbenden vor. Die Folge quantifiziert jedoch weder, wie häufig KI bei Interviews eingesetzt wird, noch, ob oder wie sie die Einstellungsqualität verändert. Aussagen zu Betrugshäufigkeit oder messbaren Auswirkungen lassen sich daraus nicht ableiten.
Zum Abschluss ermutigt Hauer dazu, sich aktiv mit der Entwicklung auseinanderzusetzen. Seine Formulierung lautet: „Die AI-Welle, die rollt so oder so und das Beste, was du machen kannst, ist sie zu reiten, so gut es geht.“ Das ist ein persönlicher Kommentar zur technologischen Veränderung, keine konkrete Anleitung für den Einsatz von KI im Bewerbungsprozess.
Best Value
Wer ist Philipp Hauer?
Die Episodenseite stellt Philipp Hauer als Head of Engineering bei commercetools vor und beschreibt seine Erfahrung mit Interviews auf beiden Seiten des Tisches. Als früheren öffentlichen Kontext listet das Programm des JUG Saxony Day 2022 Hauer von commercetools mit dem Vortrag „Leveling up in Job Interviews – Ein Hiring Manager plaudert aus dem Nähkästchen“.
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