Mit Kea lässt sich DHCP als verwaltbare Infrastruktur aufbauen: Konfigurationen liegen in JSON-Dateien, Änderungen können versioniert und ausgerollt werden, und die API ermöglicht Abfragen sowie Laufzeitänderungen. Dieser Workshop beschreibt einen versionsbewussten Ablauf für Administratoren. Er setzt keine bestimmte Linux-Distribution oder Automatisierungsplattform voraus; konkrete Installationsbefehle und Paketnamen hängen davon ab.
Für produktive Installationen müssen Sie die passende Kea-Version, API-Absicherung und HA-Variante für Ihre Umgebung festlegen. ISC führt laut seiner Release-Seite Kea 3.2.1 als Current Stable und 3.0.4 als Current Stable LTS; Status und Lebenszyklus können sich ändern. Prüfen Sie die Angaben vor dem Rollout in der Kea-Produktübersicht von ISC.
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Wie Kea aufgebaut ist
Kea ist die von ISC gepflegte Open-Source-DHCP-Software für IPv4 und IPv6. Statt eines einzelnen, umfassenden DHCP-Prozesses besteht die Installation aus getrennten Daemons für DHCPv4, DHCPv6 und Dynamic DNS. Die Konfiguration erfolgt in JSON; welche Prozesse Sie benötigen, richtet sich nach den angebotenen Diensten. Die ISC-Produktübersicht beschreibt außerdem API-gestützte Fernverwaltung.
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Für den Betrieb hilft eine klare Trennung zwischen gewünschtem Zustand und laufendem Dienst: Die JSON-Konfiguration ist der überprüfbare, versionierbare Ausgangspunkt. Deployment-Werkzeuge Ihrer Wahl können sie auf Server verteilen und den Dienst neu laden oder neu starten. Die API dient dagegen dazu, einen laufenden Server abzufragen oder unterstützte Änderungen vorzunehmen. Das ist ein mögliches Betriebsmodell, keine Vorgabe für ein bestimmtes Werkzeug wie Ansible oder Terraform.
#1 Best Overall
- Dual band router upgrades to 1200 Mbps high speed internet (300mbps for 2.4GHz plus 900Mbps for 5GHz), reducing buffering and ideal for 4K stream
- Full Gigabit Ports - Gigabit Router with 4 Gigabit LAN ports, ideal for any internet plan and allow you to directly connect your wired devices
- Boosted Coverage - Four external antennas equipped with Beamforming technology extend and concentrate the Wi-Fi signals
- MU-MIMO technology - (5GHz band) allows high speeds for multiple devices simultaneously
- Access Point Mode - Supports AP Mode to transform your wired connection into wireless network, an ideal wireless router for home
Eine Kea-Instanz kontrolliert aufbauen
1. Version und Adressfamilien festlegen
Entscheiden Sie zuerst, ob Sie DHCPv4, DHCPv6 oder beide Dienste bereitstellen. Installieren Sie die dazu passenden Kea-Komponenten für Ihre Distribution und lesen Sie die Dokumentation, die exakt zur installierten Version gehört. Vermeiden Sie es, Konfigurationsbeispiele aus unterschiedlichen Releases zu mischen.
2. Konfiguration als verwalteten Zustand behandeln
Erstellen Sie JSON-Konfigurationen für die benötigten Daemons und bewahren Sie Änderungen nachvollziehbar auf, etwa in einem Versionskontrollsystem. Legen Sie fest, wer Änderungen prüfen und ausrollen darf. Vor dem Einsatz sollte die Konfiguration mit den von der jeweiligen Kea-Version bereitgestellten Prüf- und Startverfahren validiert werden; genaue Optionen und Pfade unterscheiden sich je nach Paketierung und Release.
Rank #2
- 【Five Gigabit Ports】1 Gigabit WAN Port plus 2 Gigabit WAN/LAN Ports plus 2 Gigabit LAN Port. Up to 3 WAN ports optimize bandwidth usage through one device.
- 【One USB WAN Port】Mobile broadband via 4G/3G modem is supported for WAN backup by connecting to the USB port. For complete list of compatible 4G/3G modems, please visit TP-Link website.
- 【Abundant Security Features】Advanced firewall policies, DoS defense, IP/MAC/URL filtering, speed test and more security functions protect your network and data.
- 【Highly Secure VPN】Supports up to 20× LAN-to-LAN IPsec, 16× OpenVPN, 16× L2TP, and 16× PPTP VPN connections.
- Security - SPI Firewall, VPN Pass through, FTP/H.323/PPTP/SIP/IPsec ALG, DoS Defence, Ping of Death and Local Management. Standards and Protocols IEEE 802.3, 802.3u, 802.3ab, IEEE 802.3x, IEEE 802.1q
3. Laufzeit-API gezielt einsetzen
Kea-API-Befehle können einen laufenden Server abfragen und manipulieren, etwa um Konfiguration, Status oder Statistiken abzurufen. Damit Automatisierung nicht zu einem zweiten, unkontrollierten Konfigurationsweg wird, dokumentieren Sie, welche Änderungen dauerhaft in der verwalteten JSON-Konfiguration landen müssen und welche bewusst nur zur Laufzeit gelten. Planen Sie für Änderungen eine Rücknahme: etwa durch Wiederherstellung der vorherigen Konfiguration und einen versionsgerechten Neustart oder Reload.
Die API ist sicherheitsrelevant. Legen Sie für Ihre Installation fest, welcher Listener verwendet wird, wie Zugriffe authentifiziert und begrenzt werden und welche Systeme Netzwerkzugang erhalten. Setzen Sie keine API ungeprüft einem nicht vertrauenswürdigen Netz aus. Kea 3.0 änderte den API-Zugriff grundlegend: ISC dokumentiert direkte API-Listener ab 3.0 und die spätere Entfernung des Control Agent. Die Einzelheiten stehen im Artikel „Kea API and Control Sockets“.
Rank #3
- Dual-band Wi-Fi with 5 GHz speeds up to 867 Mbps and 2.4 GHz speeds up to 300 Mbps, delivering 1200 Mbps of total bandwidth¹. Dual-band routers do not support 6 GHz. Performance varies by conditions, distance to devices, and obstacles such as walls.
- Covers up to 1,000 sq. ft. with four external antennas for stable wireless connections and optimal coverage.
- Supports IGMP Proxy/Snooping, Bridge and Tag VLAN to optimize IPTV streaming
- Access Point Mode - Supports AP Mode to transform your wired connection into wireless network, an ideal wireless router for home
- Advanced Security with WPA3 - The latest Wi-Fi security protocol, WPA3, brings new capabilities to improve cybersecurity in personal networks
4. Control-Agent-Abhängigkeiten bei Updates prüfen
Mit Kea 3.0 wurde der Control Agent laut ISC optional und als veraltet markiert; in Kea 3.2 wurde er entfernt. Wenn Ihre bestehende Automatisierung den Agent nutzt, müssen Sie beim Upgrade auf 3.2 oder neuer auf direkten API-Zugriff umstellen. Prüfen Sie dabei Client-Konfigurationen, Netzwerkregeln und Authentifizierung gemeinsam, statt lediglich den Agent-Dienst zu entfernen. ISC beschreibt den Übergang in „Migrating away from Kea Control Agent“.
Stork für Überblick und ausgewählte Verwaltungsaufgaben nutzen
Stork ist ISCs grafisches Open-Source-Werkzeug für Überwachung, Fehlersuche und Pflege von Kea-Umgebungen. Es kann unter anderem Systemzustand, Pool-Auslastung und HA-Beziehungen sichtbar machen. Das ist besonders nützlich, wenn Administratoren den Zustand mehrerer DHCP-Komponenten zentral nachvollziehen wollen.
Rank #4
- DUAL-BAND WIFI 6 ROUTER: Wi-Fi 6(802.11ax) technology achieves faster speeds, greater capacity and reduced network congestion compared to the previous gen. All WiFi routers require a separate modem. Dual-Band WiFi routers do not support the 6 GHz band.
- AX1800: Enjoy smoother and more stable streaming, gaming, downloading with 1.8 Gbps total bandwidth (up to 1200 Mbps on 5 GHz and up to 574 Mbps on 2.4 GHz). Performance varies by conditions, distance to devices, and obstacles such as walls.
- CONNECT MORE DEVICES: Wi-Fi 6 technology communicates more data to more devices simultaneously using revolutionary OFDMA technology
- EXTENSIVE COVERAGE: Achieve the strong, reliable WiFi coverage with Archer AX1800 as it focuses signal strength to your devices far away using Beamforming technology, 4 high-gain antennas and an advanced front-end module (FEM) chipset
- OUR CYBERSECURITY COMMITMENT: TP-Link is a signatory of the U.S. Cybersecurity and Infrastructure Security Agency’s (CISA) Secure-by-Design pledge. This device is designed, built, and maintained, with advanced security as a core requirement.
Die Oberfläche ersetzt nicht automatisch die Prüfung der zugrunde liegenden Konfiguration. ISC dokumentiert die grafische Verwaltung von Host-Reservierungen und Subnetzen unter Voraussetzungen zu Hooks und unterstützten Versionen. Prüfen Sie vor einer Einführung die Anforderungen für Ihre konkret installierten Kea- und Stork-Versionen in der Stork-Übersicht von ISC; verlassen Sie sich nicht auf eine Funktion, ohne diese Kompatibilität zu verifizieren.
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Clear out junk files and repair common Windows errorsFree Scan →Scan for outdated or missing drivers - takes under a minuteDriver Scan →Repair Windows errors before they cause bigger problemsFix Now →Ein HA-Design passend zum Betriebsmodell wählen
Kea bietet verschiedene Hochverfügbarkeitsmodi. Sie unterscheiden sich darin, ob beide Server regulär Clients bedienen, wie Adresspools aufgeteilt werden und ob ein Ausfall automatisch oder erst nach einem Eingriff behandelt wird. ISCs HA-Quickstart nennt Hot-Standby als einfachsten Einstieg.
Best Value
- Next-Gen Gigabit Wi-Fi 6 Speeds: 2402 Mbps on 5 GHz and 574 Mbps on 2.4 GHz bands ensure smoother streaming and faster downloads; support VPN server and VPN client¹
- A More Responsive Experience: Enjoy smooth gaming, video streaming, and live feeds simultaneously. OFDMA makes your Wi-Fi stronger by allowing multiple clients to share one band at the same time, cutting latency and jitter.²
- Expanded Wi-Fi Coverage: 4 high-gain external antennas and Beamforming technology combine to extend strong, reliable, Wi-Fi throughout your home.
- Improved Battery Life: Target Wake Time helps your devices to communicate efficiently while consuming less power.
- Improved Cooling Design: No heat ups, no throttles. A larger heat sink and redefined case design cools the WiFi 6 system and enables your network to stay at top speeds in more versatile environments.
| Modus | Normalbetrieb | Ausfallverhalten | Betriebliche Folge |
|---|---|---|---|
| Hot-Standby | Ein Server bedient regulär, der zweite steht als Bereitschaftspartner bereit. | Der Bereitschaftsserver übernimmt gemäß HA-Konfiguration. | Einfachster von ISC im Quickstart beschriebener Modus; die konkrete Erkennung und Übernahme muss in der eigenen Umgebung getestet werden. |
| Load Balancing | Beide Server bedienen Clients; die Pools werden aufgeteilt. | HA-Klassen steuern, welcher Server auf welche Bereiche zugreift. | Mehr Abstimmung und Konfigurationsaufwand als Hot-Standby, dafür aktive Nutzung beider Server im Normalbetrieb. |
| Passive Backup | Ein Server stellt den DHCP-Dienst bereit; der andere hält Lease-Informationen als Sicherung vor. | Der Wechsel erfordert eine Konfigurationsänderung und manuelles Eingreifen. | Nicht mit automatischem Failover gleichzusetzen; ein klarer und geübter Bereitschaftsablauf ist erforderlich. |
ISC beschreibt den HA-Hook für DHCPv4 und DHCPv6. Die passende Betriebsart hängt nicht nur von der Zahl der Server ab, sondern auch davon, ob beide im Normalfall genutzt werden sollen und wie viel manuelle Bedienung im Störungsfall akzeptabel ist.
Failover kontrolliert testen
- Dokumentieren Sie vor dem Test den erwarteten Zustand: welcher Server bedient Clients, welche Pools oder HA-Klassen betroffen sind und woran Sie eine Übernahme erkennen.
- Prüfen Sie zunächst den Normalbetrieb über die Statusanzeigen und Lease- beziehungsweise Client-Austausche, die für Ihr Netz relevant sind.
- Simulieren Sie anschließend einen für Ihre Umgebung realistischen Peer-Ausfall in einem kontrollierten Wartungsfenster oder einer Testumgebung.
- Beobachten Sie, ob der verbleibende Server wie vorgesehen reagiert und ob neue Zuweisungen sowie bestehende Abläufe funktionieren.
- Stellen Sie den Normalzustand wieder her und prüfen Sie die Synchronisierung, bevor Sie den Test abschließen.
Ein erfolgreicher Test in einer Laborumgebung belegt nicht automatisch das Verhalten unter Produktionslast oder bei jeder Fehlerart. Testen Sie die Störungen, die für Ihre Netz- und Betriebsarchitektur relevant sind.
Independent reader supportYour contribution helps us test, update, and keep practical guides available for everyone.Von ISC DHCP migrieren, ohne die Konvertierung mit Validierung zu verwechseln
ISC DHCP hat laut ISC 2022 sein End-of-Life erreicht. Der Kea Migration Assistant (KeaMA) kann eine gültige ISC-DHCP-Konfiguration in einen JSON-Ausgangspunkt für Kea übersetzen. ISC weist darauf hin, dass nicht jedes Element automatisch übertragen wird und manuelle Korrekturen nötig sein können. Die Online-Version verarbeitet jeweils eine Adressfamilien-Datei; behandeln Sie IPv4 und IPv6 bei einer dualen Installation daher getrennt. Details zur Vorgehensweise stehen in „Migrating to Kea from ISC DHCP“.
Recommended Free Tools
- Erstellen Sie eine gesicherte Kopie der bestehenden Konfigurationen und erfassen Sie, welche Dienste und Adressfamilien tatsächlich verwendet werden.
- Führen Sie KeaMA für die jeweilige IPv4- oder IPv6-Konfiguration aus und lesen Sie Diagnosemeldungen, statt nur die erzeugte JSON-Datei zu übernehmen.
- Prüfen Sie besonders Reservierungen: ISC DHCP behandelt sie im alten Konfigurationsmodell global; Kea verwendet standardmäßig subnetzbezogene Reservierungen, unterstützt aber auch globale Reservierungen.
- Vergleichen Sie die übersetzte Konfiguration mit den beabsichtigten Netzen, Optionen, Zuweisungen und Ausnahmen. Korrigieren Sie nicht unterstützte oder anders modellierte Elemente manuell.
- Validieren Sie das Ergebnis mit der passenden Kea-Version und testen Sie den Dienst in einer nichtproduktiven Umgebung, bevor Sie Clients umstellen.
- Planen Sie Umschaltung, Überwachung und Rückweg. Eine erfolgreiche Konvertierung belegt nicht, dass das Verhalten der alten Konfiguration vollständig erhalten blieb.
Release und Support vor dem produktiven Einsatz prüfen
Auf der ISC-Release-Seite war zum Recherchezeitpunkt Kea 3.2.1 als Current Stable mit Veröffentlichung im September 2026 und EOL im Juli 2027 aufgeführt. Kea 3.0.4 war als Current Stable LTS mit Veröffentlichung im Juli 2026 und EOL im Juni 2028 gelistet; 3.3.2 erschien dort als Entwicklungsversion. Diese Statusangaben sind zeitabhängig. Vergleichen Sie sie vor Installation oder Veröffentlichung erneut mit der aktuellen ISC-Release-Tabelle und berücksichtigen Sie die Update- und Supportdauer Ihrer Umgebung.
Für geschäftskritische Installationen bietet ISC professionellen technischen Support für Kea an; die Kosten hängen laut ISC von Deployment-Größe und Service-Level ab. Das ist eine optionale Betriebsentscheidung, keine Voraussetzung für die Nutzung der Open-Source-Software.
Quick Recap
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