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So aktivieren Sie Secure Boot im BIOS auf Gigabyte und Aorus ▷➡️

By Freedom251 Team · · 16 min read

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Secure Boot schützt den Startvorgang Ihres PCs, indem nur vertrauenswürdige Bootloader und signierte Komponenten geladen werden. Auf Gigabyte- und Aorus-Mainboards ist die Funktion meist im UEFI vorhanden, lässt sich aber nur aktivieren, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Besonders wichtig sind der UEFI-Modus, ein deaktiviertes CSM und korrekt installierte Secure-Boot-Schlüssel. Diese Punkte entscheiden oft darüber, ob die Option sichtbar ist, ausgegraut bleibt oder Windows nach der Aktivierung problemlos startet.

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Gerade für Windows 11, moderne Sicherheitsfunktionen und einen sauberen UEFI-Start lohnt es sich, Secure Boot richtig einzurichten. Mit der passenden Vorbereitung lassen sich typische Fehler wie Boot-Probleme, fehlende Optionen oder falsch gesetzte Schlüssel zuverlässig vermeiden.

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Voraussetzungen vor dem Aktivieren von Secure Boot

Bevor Sie Secure Boot auf einem Gigabyte- oder Aorus-Mainboard aktivieren, sollten einige Bedingungen erfüllt sein. Secure Boot funktioniert nur sauber, wenn das System im UEFI-Modus startet und die installierte Windows-Version sowie der Boot-Datenträger entsprechend eingerichtet sind. Besonders bei älteren Installationen, die noch im Legacy-BIOS-Modus eingerichtet wurden, kann eine direkte Aktivierung dazu führen, dass Windows nicht mehr startet.

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Prüfen Sie zuerst, ob Windows im UEFI-Modus installiert ist. Öffnen Sie dazu unter Windows die Systeminformationen, indem Sie msinfo32 in die Suche eingeben und starten. Im Eintrag BIOS-Modus sollte UEFI stehen. Wenn dort Vorgängerversion, Legacy oder ein ähnlicher Hinweis angezeigt wird, ist das System nicht bereit für Secure Boot. In diesem Fall muss die Installation entweder auf UEFI/GPT umgestellt oder Windows im UEFI-Modus neu installiert werden.

Ebenso wichtig ist das Partitionsschema des Systemlaufwerks. Secure Boot setzt in der Praxis ein Startlaufwerk mit GPT-Partitionstabelle voraus. Das können Sie in der Datenträgerverwaltung oder über das Windows-Tool Datenträgerverwaltung prüfen: Rechtsklicken Sie auf den Systemdatenträger, öffnen Sie die Eigenschaften und kontrollieren Sie unter Volumes den Eintrag Partitionsstil. Dort sollte GUID-Partitionstabelle (GPT) stehen. Wenn stattdessen Master Boot Record (MBR) angezeigt wird, ist vor der Aktivierung eine Umstellung erforderlich.

Wichtige Punkte vor der BIOS-Änderung

  • Windows-Version prüfen: Windows 10 und Windows 11 unterstützen Secure Boot, Windows 11 verlangt es häufig für Kompatibilitätsprüfungen zusammen mit TPM 2.0.
  • CSM muss deaktiviert werden: Auf Gigabyte- und Aorus-Boards blockiert das Compatibility Support Module oft die Secure-Boot-Option oder lässt sie ausgegraut erscheinen.
  • Grafikkarte und Laufwerke müssen UEFI-tauglich sein: Sehr alte GPUs oder Bootmedien ohne UEFI-Unterstützung können nach dem Deaktivieren von CSM Probleme verursachen.
  • BitLocker vorher beachten: Wenn BitLocker aktiv ist, sollten Sie den Wiederherstellungsschlüssel sichern oder den Schutz vorübergehend aussetzen, da BIOS-Änderungen eine Wiederherstellungsabfrage auslösen können.
  • BIOS-Version aktualisieren: Ein aktuelles UEFI kann fehlende Secure-Boot-Optionen, TPM-Probleme oder Kompatibilitätsfehler beheben.

Bei Gigabyte- und Aorus-Mainboards ist außerdem der Status der Secure-Boot-Schlüssel relevant. Secure Boot benötigt gültige Plattform- und Signaturschlüssel, damit das UEFI vertrauenswürdige Bootloader erkennen kann. In manchen BIOS-Versionen steht Secure Boot zwar auf Enabled, der Status bleibt aber auf Not Active, solange keine Standard-Schlüssel installiert wurden oder der Modus nicht korrekt gesetzt ist. Häufig muss dafür im BIOS der Modus von Custom auf Standard gestellt oder die Option zum Installieren der werkseitigen Schlüssel verwendet werden.

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Sichern Sie vor Änderungen im BIOS wichtige Daten und notieren Sie sich die aktuellen Boot-Einstellungen. Wenn mehrere Laufwerke installiert sind, kontrollieren Sie zusätzlich die Boot-Reihenfolge und merken Sie sich den Eintrag Windows Boot Manager des Systemlaufwerks. Nach der Umstellung auf reinen UEFI-Betrieb sollte genau dieser Eintrag als erstes Bootziel gewählt werden, nicht der reine Laufwerksname. So vermeiden Sie typische Startprobleme nach dem Aktivieren von Secure Boot.

BIOS/UEFI auf Gigabyte- und Aorus-Mainboards öffnen

Um Secure Boot auf einem Gigabyte- oder Aorus-Mainboard zu aktivieren, müssen Sie zuerst die UEFI-Oberfläche des Mainboards öffnen. Das geschieht in der Regel direkt beim Start des PCs, noch bevor Windows geladen wird. Gigabyte verwendet auf den meisten Desktop-Mainboards die Taste Entf beziehungsweise Delete für den Einstieg ins BIOS/UEFI. Bei manchen Systemen, insbesondere bei vorkonfigurierten PCs oder books, kann auch F2 funktionieren.

Schalten Sie den PC vollständig aus und starten Sie ihn neu. Drücken Sie unmittelbar nach dem Einschalten mehrmals hintereinander die Taste Entf, bis die BIOS-/UEFI-Oberfläche erscheint. Warten Sie nicht auf das Windows-Logo, da der richtige Zeitpunkt dann meist schon verpasst wurde. Wenn Ihr System sehr schnell startet, halten Sie die Taste nicht dauerhaft gedrückt, sondern pen Sie sie schnell wiederholt an.

  • Entf/Delete: Standardtaste für Gigabyte- und Aorus-Mainboards.
  • F2: Alternative Taste bei einigen Systemen oder OEM-Konfigurationen.
  • F12: Öffnet meist nur das Boot-Menü, nicht die vollständigen BIOS-Einstellungen.
  • Ende/End: Kann bei einigen Gigabyte-Boards Q-Flash starten, ist aber nicht für Secure Boot gedacht.

Falls Sie nicht in das BIOS gelangen, liegt das oft an aktiviertem Schnellstart, einer sehr kurzen Initialisierungszeit oder daran, dass die Tastatur zu spät erkannt wird. Verwenden Sie nach Möglichkeit eine kabelgebundene USB-Tastatur und schließen Sie diese direkt an einen USB-Port auf der Rückseite des Mainboards an. Front-USB-Anschlüsse, USB-Hubs oder Bluetooth-Tastaturen können beim frühen Startvorgang verzögert reagieren.

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Zugriff über Windows-Wiederherstellungsoptionen

Wenn der Tastendruck beim Start nicht zuverlässig funktioniert, können Sie das UEFI auch aus Windows heraus öffnen. Das ist besonders praktisch bei Windows 10 und Windows 11 auf Systemen mit schnellem NVMe-Laufwerk, bei denen das Boot-Fenster für die Entf-Taste sehr kurz ist.

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  1. Öffnen Sie in Windows die Einstellungen.
  2. Gehen Sie zu System und dann zu Wiederherstellung.
  3. Klicken Sie bei Erweiterter Start auf Jetzt neu starten.
  4. Wählen Sie nach dem Neustart Problembehandlung.
  5. Öffnen Sie Erweiterte Optionen.
  6. Klicken Sie auf UEFI-Firmwareeinstellungen und anschließend auf Neu starten.

Nach dem Neustart sollte der PC direkt in der UEFI-Oberfläche des Gigabyte- oder Aorus-Mainboards landen. Je nach BIOS-Version sehen Sie zunächst den Easy Mode, der nur grundlegende Informationen und Schnelloptionen anzeigt. Für Secure Boot benötigen Sie normalerweise den erweiterten Modus. Wechseln Sie dazu mit F2 oder über die entsprechende Schaltfläche in den Advanced Mode. Dort befinden sich die relevanten Menüs meist unter Boot, Settings, BIOS oder Security, abhängig vom Mainboard-Modell und der installierten BIOS-Version.

Bevor Sie Änderungen vornehmen, prüfen Sie am oberen oder unteren Bildschirmrand die angezeigten Tastenkürzel. Häufig stehen dort Optionen wie F10 Save & Exit, Esc zum Zurückgehen und F7 oder F2 zum Umschalten der Ansicht. Speichern Sie Einstellungen erst, wenn Sie sicher sind, welche Option geändert wurde, da falsche Boot-Einstellungen dazu führen können, dass Windows vorübergehend nicht startet.

CSM deaktivieren und UEFI-Modus prüfen

Bevor Secure Boot auf einem Gigabyte- oder Aorus-Mainboard aktiviert werden kann, muss das System im reinen UEFI-Modus starten. Der häufigste Stolperstein ist dabei CSM, das „Compatibility Support Module“. CSM erlaubt das Booten älterer Betriebssysteme und Datenträger im Legacy-BIOS-Modus, blockiert aber auf vielen Boards die Secure-Boot-Funktion oder sorgt dafür, dass die Option ausgegraut bleibt. Deshalb sollte CSM deaktiviert werden, bevor Sie Secure Boot einschalten.

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Öffnen Sie im BIOS/UEFI zunächst den erweiterten Modus, falls Sie sich noch in der vereinfachten Ansicht befinden. Auf vielen Gigabyte- und Aorus-Boards wechseln Sie mit F2 zwischen Easy Mode und Advanced Mode. Navigieren Sie anschließend je nach BIOS-Version zu BIOS, Boot oder Settings > Boot. Suchen Sie dort nach CSM Support oder einer ähnlich benannten Option und setzen Sie diese auf Disabled. Speichern Sie die Änderung noch nicht sofort, sondern prüfen Sie zuerst, ob das Bootlaufwerk tatsächlich UEFI-kompatibel eingerichtet ist.

UEFI-Modus des Windows-Systems prüfen

Unter Windows lässt sich schnell kontrollieren, ob das System bereits im UEFI-Modus läuft. Drücken Sie Windows + R, geben Sie msinfo32 ein und bestätigen Sie mit Enter. Im Fenster „Systeminformationen“ finden Sie den Eintrag BIOS-Modus. Steht dort UEFI, ist die wichtigste Voraussetzung erfüllt. Steht dort hingegen Vorgängerversion oder Legacy, wurde Windows im alten BIOS-Modus gestartet. In diesem Fall kann das Deaktivieren von CSM dazu führen, dass Windows nicht mehr bootet.

Ebenso wichtig ist der Partitionsstil des Systemlaufwerks. Secure Boot setzt in der Praxis eine Installation auf einem GPT-Datenträger voraus. Öffnen Sie dazu die Datenträgerverwaltung, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Datenträger mit der Windows-Installation, wählen Sie Eigenschaften und wechseln Sie zum Reiter Volumes. Beim Eintrag Partitionsstil sollte GUID-Partitionstabelle (GPT) stehen. Wird Master Boot Record (MBR) angezeigt, startet das System typischerweise im Legacy-Modus und muss vor dem Abschalten von CSM konvertiert oder neu installiert werden.

CSM sicher deaktivieren

  • CSM Support: auf Disabled stellen.
  • Boot Option Priorities: sicherstellen, dass der Windows Boot Manager als erste Boot-Option ausgewählt ist.
  • Storage Boot Option Control: falls vorhanden, auf UEFI Only setzen.
  • Other PCI Devices: bei modernen Grafikkarten ebenfalls auf UEFI oder UEFI Only setzen.

Wenn nach dem Deaktivieren von CSM kein Bild erscheint oder das System nicht startet, liegt oft eine ältere Grafikkarte ohne UEFI-GOP-Unterstützung, ein MBR-Systemlaufwerk oder eine falsch gesetzte Boot-Reihenfolge vor. In diesem Fall können Sie per BIOS-Reset oder durch erneutes Aktivieren von CSM wieder Zugriff erhalten. Bei Boards mit DualBIOS kann zudem das Backup-BIOS helfen. Erst wenn Windows über den Windows Boot Manager im UEFI-Modus startet und CSM deaktiviert ist, sollten Sie mit dem Aktivieren von Secure Boot fortfahren.

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Secure Boot im BIOS aktivieren

Nachdem der Startmodus auf UEFI steht und CSM deaktiviert wurde, lässt sich Secure Boot auf Gigabyte- und Aorus-Mainboards direkt im BIOS/UEFI einschalten. Die genaue Bezeichnung einzelner Menüs kann je nach BIOS-Version, Chipsatz und Board-Serie leicht abweichen, der Ablauf ist jedoch meist ähnlich. Nutzen Sie im UEFI am besten den Advanced Mode, da die Secure-Boot-Optionen im einfachen Modus häufig nicht vollständig angezeigt werden.

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  1. Starten Sie den PC neu und öffnen Sie das BIOS/UEFI mit Entf oder F2.
  2. Wechseln Sie mit F2 oder über die Oberfläche in den Advanced Mode, falls Sie sich im Easy Mode befinden.
  3. Öffnen Sie den Bereich Settings, BIOS oder Boot, abhängig von der BIOS-Oberfläche Ihres Gigabyte- oder Aorus-Mainboards.
  4. Suchen Sie den Eintrag Secure Boot und öffnen Sie das Untermenü.
  5. Stellen Sie Secure Boot auf Enabled.
  6. Falls vorhanden, setzen Sie Secure Boot Mode auf Standard. Der Modus Custom ist nur sinnvoll, wenn Sie eigene Schlüssel verwalten möchten.
  7. Speichern Sie die Änderung mit F10, bestätigen Sie mit Yes und lassen Sie den Rechner neu starten.

Auf vielen Gigabyte- und Aorus-Boards erscheint Secure Boot erst dann als aktivierbare Option, wenn der Eintrag Windows 10 Features, Windows 11 Features oder OS Type korrekt gesetzt ist. Wählen Sie hier, falls vorhanden, Windows 10 WHQL, Windows 11 oder Windows UEFI Mode. Einstellungen wie Other OS können dazu führen, dass Secure Boot zwar sichtbar ist, aber nicht korrekt aktiviert wird oder nach dem Speichern wieder auf deaktiviert steht.

Bei manchen BIOS-Versionen zeigt das Menü zusätzlich einen Status wie Secure Boot State: Disabled oder Not Active, obwohl die Option bereits auf Enabled steht. In diesem Fall fehlen häufig die werkseitigen Secure-Boot-Schlüssel, oder der Plattformstatus steht noch nicht auf User Mode. Secure Boot gilt erst dann als vollständig aktiv, wenn nicht nur die Einstellung eingeschaltet ist, sondern auch gültige Schlüssel installiert sind. Das betrifft vor allem Systeme, bei denen zuvor ein BIOS-Reset durchgeführt, der Custom-Modus verwendet oder ein älteres Betriebssystem installiert wurde.

Wenn Windows nach dem Aktivieren normal startet, ist der wichtigste Schritt abgeschlossen. Sollte der PC stattdessen direkt wieder ins BIOS springen oder kein Startlaufwerk finden, liegt das meistens daran, dass Windows noch im Legacy/MBR-Modus installiert wurde. Secure Boot setzt eine UEFI-Installation auf einem GPT-Datenträger voraus. In diesem Fall sollten Sie Secure Boot zunächst wieder deaktivieren und den Partitionsstil in Windows prüfen, bevor Sie weitere Änderungen vornehmen.

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Einstellung Empfohlener Wert
CSM Support Disabled
Secure Boot Enabled
Secure Boot Mode Standard
OS Type / Windows Features Windows UEFI Mode, Windows 10 WHQL oder Windows 11

Secure-Boot-Schlüssel installieren oder zurücksetzen

Auf Gigabyte- und Aorus-Mainboards reicht es nicht immer, Secure Boot lediglich auf Enabled zu stellen. Secure Boot arbeitet mit Schlüsseln, die festlegen, welche Bootloader, Treiber und UEFI-Komponenten als vertrauenswürdig gelten. Fehlen diese Schlüssel oder wurde zuvor ein benutzerdefinierter Modus verwendet, zeigt das BIOS Secure Boot zwar als aktivierbar an, Windows meldet den Status aber weiterhin als deaktiviert oder das System startet nicht wie erwartet.

Die relevanten Optionen finden Sie je nach BIOS-Version meist unter BIOS, Settings oder Boot im Bereich Secure Boot. Bei vielen Gigabyte- und Aorus-Boards müssen Sie zunächst den Eintrag Secure Boot Mode von Custom auf Standard setzen. Danach erscheint häufig eine Option wie Install default Secure Boot keys, Restore Factory Keys oder Reset to Setup Mode. Für die normale Nutzung mit Windows 10 oder Windows 11 wählen Sie in der Regel die Werksschlüssel aus, damit die Microsoft-UEFI-Zertifikate wieder eingetragen werden.

Werksschlüssel installieren

  1. Öffnen Sie das UEFI-BIOS und wechseln Sie zum Bereich Secure Boot.
  2. Stellen Sie sicher, dass CSM Support deaktiviert ist und der Secure-Boot-Modus auf Standard steht.
  3. Wählen Sie Install default Secure Boot keys oder Restore Factory Keys.
  4. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Yes.
  5. Speichern Sie die Änderungen mit Save & Exit, meist über die Taste F10.

Nach dem Installieren der Werksschlüssel sollte das BIOS nicht mehr den Zustand Setup Mode anzeigen, sondern in den normalen Secure-Boot-Betrieb wechseln. Falls eine Option wie PK, KEK, db oder dbx sichtbar ist, handelt es sich um die einzelnen Secure-Boot-Datenbanken: Der Platform Key aktiviert die Vertrauenskette, während KEK, db und dbx erlaubte beziehungsweise gesperrte Signaturen verwalten. Für Standard-PCs ist es meist nicht nötig, diese Einträge manuell zu bearbeiten.

Schlüssel zurücksetzen bei Problemen

Ein Zurücksetzen ist sinnvoll, wenn Secure Boot ausgegraut bleibt, Windows den Status falsch erkennt oder zuvor eigene Schlüssel eingespielt wurden. Wählen Sie dafür zunächst Clear Secure Boot keys oder eine ähnlich benannte Option, starten Sie das BIOS neu und installieren Sie anschließend wieder die Werksschlüssel. Achten Sie darauf, nicht dauerhaft ohne Schlüssel zu bleiben, da Secure Boot dann nicht aktiv arbeiten kann. Bei Dual-Boot-Systemen mit Linux kann ein Zurücksetzen dazu führen, dass ein zuvor angepasster Bootloader nicht mehr startet; in diesem Fall müssen passende signierte Shim- oder Bootloader-Komponenten verwendet werden.

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BIOS-Option Bedeutung Empfohlene Auswahl
Secure Boot Mode Legt Standard- oder benutzerdefinierte Schlüsselverwaltung fest Standard
Install default Secure Boot keys Installiert die werkseitigen UEFI-Schlüssel Ausführen
Clear Secure Boot keys Entfernt vorhandene Secure-Boot-Schlüssel Nur zur Fehlerbehebung

Secure-Boot-Status in Windows überprüfen

Nachdem Secure Boot im BIOS/UEFI eines Gigabyte- oder Aorus-Mainboards aktiviert und die Schlüssel korrekt installiert wurden, sollte der Status direkt in Windows geprüft werden. Das ist besonders sinnvoll, wenn Secure Boot für Windows 11, Anti-Cheat-Systeme bestimmter Spiele oder Unternehmensrichtlinien benötigt wird. Windows zeigt dabei nicht nur an, ob Secure Boot aktiv ist, sondern indirekt auch, ob das System tatsächlich im UEFI-Modus startet.

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Prüfung über die Systeminformationen

Die einfachste Methode führt über das Windows-Tool Systeminformationen. Drücken Sie Windows + R, geben Sie msinfo32 ein und bestätigen Sie mit Enter. Im Fenster Systeminformationen bleibt links der Punkt Systemübersicht markiert. Rechts finden Sie die Einträge BIOS-Modus und Sicherer Startzustand. Bei korrekt eingerichtetem Secure Boot sollte dort BIOS-Modus: UEFI und Sicherer Startzustand: Ein stehen.

Eintrag in Windows Bedeutung
BIOS-Modus: UEFI Windows wurde im UEFI-Modus installiert und gestartet.
BIOS-Modus: Vorgängerversion Windows läuft im Legacy/CSM-Modus; Secure Boot kann so nicht aktiv sein.
Sicherer Startzustand: Ein Secure Boot ist aktiv und wird von Windows erkannt.
Sicherer Startzustand: Aus Secure Boot ist deaktiviert oder im UEFI nicht vollständig eingerichtet.
Sicherer Startzustand: Nicht unterstützt Meist startet Windows nicht im UEFI-Modus oder die Firmware-Konfiguration ist ungeeignet.

Wenn Sicherer Startzustand: Aus angezeigt wird, obwohl Secure Boot im BIOS aktiviert wurde, lohnt sich ein erneuter Blick in das UEFI. Auf Gigabyte- und Aorus-Boards müssen häufig CSM Support deaktiviert, der Modus auf Standard gesetzt und die werkseitigen Secure-Boot-Schlüssel geladen sein. Prüfen Sie außerdem, ob nach dem Speichern der BIOS-Einstellungen wirklich mit Save & Exit neu gestartet wurde. Ein bloßes Umschalten der Option ohne korrekt gespeicherte Konfiguration reicht nicht aus.

Prüfung per PowerShell

Alternativ kann der Status über PowerShell kontrolliert werden. Öffnen Sie das Startmenü, suchen Sie nach PowerShell, starten Sie sie idealerweise als Administrator und führen Sie den Befehl Confirm-SecureBootUEFI aus. Gibt Windows True zurück, ist Secure Boot aktiv. Bei False ist Secure Boot zwar grundsätzlich verfügbar, aber nicht eingeschaltet. Erscheint eine Meldung wie Cmdlet not supported on this platform, deutet das meist darauf hin, dass Windows nicht im UEFI-Modus läuft oder die Firmware Secure Boot für die aktuelle Startkonfiguration nicht bereitstellt.

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Für Windows 11 ist neben Secure Boot auch TPM 2.0 relevant. Den TPM-Status prüfen Sie mit Windows + R und dem Befehl tpm.msc. Dort sollte unter Status stehen, dass das TPM einsatzbereit ist, und bei der Spezifikationsversion 2.0 erscheinen. Auf vielen Gigabyte- und Aorus-Systemen heißt diese Funktion im BIOS AMD fTPM oder Intel Platform Trust Technology. Wenn Secure Boot in Windows korrekt als aktiv angezeigt wird, ist die BIOS-Konfiguration für diesen Teil abgeschlossen.

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Häufige Probleme und Lösungen

Beim Aktivieren von Secure Boot auf Gigabyte- und Aorus-Mainboards treten häufig ähnliche Fehlerbilder auf: Die Option ist nicht auswählbar, Windows startet danach nicht mehr, oder der Secure-Boot-Status bleibt trotz aktivierter BIOS-Einstellung auf „Aus“. In den meisten Fällen liegt das an einer Kombination aus CSM, falschem Bootmodus, fehlenden Schlüsseln oder einer Windows-Installation, die noch im Legacy-/MBR-Modus eingerichtet wurde.

Secure Boot ist ausgegraut oder lässt sich nicht aktivieren

Wenn Secure Boot im BIOS ausgegraut ist, prüfen Sie zuerst, ob CSM Support wirklich deaktiviert ist. Auf vielen Gigabyte- und Aorus-Boards erscheint die Secure-Boot-Konfiguration erst vollständig, wenn CSM auf Disabled steht und der Rechner nach dem Speichern einmal neu gestartet wurde. Öffnen Sie anschließend erneut das BIOS und kontrollieren Sie unter Boot oder Settings > Miscellaneous, ob der Modus auf UEFI steht.

  • CSM deaktivieren und mit F10 speichern.
  • Nach dem Neustart erneut ins BIOS gehen.
  • Secure Boot Mode auf Standard setzen.
  • Falls vorhanden: Install default Secure Boot keys ausführen.

Windows startet nach dem Deaktivieren von CSM nicht mehr

Startet Windows nach dem Umstellen auf UEFI nicht mehr, wurde das System sehr wahrscheinlich im Legacy-Modus auf einem MBR-Datenträger installiert. Secure Boot benötigt jedoch eine UEFI-Installation mit GPT-Partitionsstil. In Windows können Sie dies über die Datenträgerverwaltung prüfen: Rechtsklick auf den Systemdatenträger, Eigenschaften, Registerkarte Volumes. Dort sollte bei Partitionsstil GUID-Partitionstabelle (GPT) stehen. Steht dort Master Boot Record (MBR), muss der Datenträger vor der Secure-Boot-Nutzung auf GPT umgestellt werden, beispielsweise mit Microsofts Tool mbr2gpt aus einer administrativen Eingabeaufforderung.

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Secure Boot ist aktiviert, Windows zeigt aber „Aus“

Wenn im BIOS Secure Boot auf Enabled steht, Windows aber unter Systeminformationen weiterhin Sicherer Startzustand: Aus anzeigt, fehlen oft die Plattformschlüssel oder der Modus steht auf Custom ohne gültige Schlüssel. Wechseln Sie im BIOS in den Secure-Boot-Bereich und setzen Sie den Modus auf Standard. Danach wählen Sie je nach BIOS-Version Install Default Secure Boot Keys, Restore Factory Keys oder Enroll Factory Defaults. Speichern Sie die Änderung, starten Sie Windows neu und prüfen Sie den Status erneut mit msinfo32.

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Probleme mit Grafikkarte, Bootlaufwerk oder Windows 11-Prüfung

Bei älteren Grafikkarten kann nach dem Deaktivieren von CSM ein schwarzer Bildschirm erscheinen, wenn die Karte kein UEFI-GOP unterstützt. In diesem Fall hilft oft ein Firmware-Update der Grafikkarte oder vorübergehend die Nutzung der integrierten Grafik, falls die CPU diese besitzt. Wird das Bootlaufwerk nicht mehr angezeigt, prüfen Sie die Bootreihenfolge: Es sollte ein Eintrag wie Windows Boot Manager vor dem Namen der SSD oder NVMe stehen. Für Windows 11 müssen zusätzlich TPM 2.0 beziehungsweise bei AMD fTPM oder bei Intel PTT aktiviert sein. Erst wenn UEFI, GPT, deaktiviertes CSM, installierte Secure-Boot-Schlüssel und TPM zusammenpassen, bestehen die meisten Windows-11-Kompatibilitätsprüfungen ohne Fehlermeldung.

Frequently Asked Questions

Warum ist Secure Boot auf meinem Gigabyte- oder Aorus-Mainboard ausgegraut?

Meist ist Secure Boot ausgegraut, weil CSM noch aktiviert ist oder das System nicht im reinen UEFI-Modus läuft. Deaktivieren Sie im BIOS unter „Boot“ die Option „CSM Support“, speichern Sie die Änderung und öffnen Sie das BIOS erneut. Prüfen Sie außerdem, ob als Betriebssystemtyp „Windows UEFI Mode“ oder eine vergleichbare Option ausgewählt ist.

Muss ich Windows neu installieren, wenn ich Secure Boot aktivieren möchte?

Nicht immer. Wenn Windows bereits im UEFI-Modus auf einer GPT-partitionierten Systemfestplatte installiert ist, können Sie Secure Boot in der Regel ohne Neuinstallation aktivieren. Ist Windows jedoch im Legacy-Modus auf einer MBR-Festplatte installiert, müssen Sie zuerst auf GPT/UEFI umstellen, zum Beispiel mit dem Windows-Tool MBR2GPT oder durch eine Neuinstallation.

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Was soll ich tun, wenn der PC nach dem Aktivieren von Secure Boot nicht mehr startet?

Öffnen Sie erneut das BIOS und deaktivieren Sie Secure Boot vorübergehend. Prüfen Sie dann, ob CSM deaktiviert ist, die Boot-Reihenfolge auf den Windows Boot Manager zeigt und die Systemfestplatte im GPT-Format eingerichtet ist. Falls Secure-Boot-Schlüssel verändert wurden, können Sie im Secure-Boot-Menü die Standard-Schlüssel wiederherstellen.

Welche Secure-Boot-Schlüssel muss ich auf Gigabyte- und Aorus-Mainboards installieren?

Für normale Windows-Installationen sollten Sie die werkseitigen Standard-Schlüssel verwenden. Im BIOS heißt die Option je nach Modell zum Beispiel „Install Default Secure Boot Keys“, „Restore Factory Keys“ oder ähnlich. Manuelle Schlüssel sind nur für spezielle Szenarien nötig, etwa eigene signierte Bootloader oder bestimmte Linux-Setups.

Wie prüfe ich in Windows, ob Secure Boot wirklich aktiv ist?

Drücken Sie Windows + R, geben Sie „msinfo32“ ein und öffnen Sie die Systeminformationen. Dort sollte bei „Sicherer Startzustand“ der Wert „Ein“ stehen. Zusätzlich sollte der „BIOS-Modus“ als „UEFI“ angezeigt werden, nicht als „Vorgängerversion“ oder „Legacy“.

Bottom Line

Secure Boot auf Gigabyte- und Aorus-Mainboards lässt sich zuverlässig aktivieren, wenn das System im UEFI-Modus läuft, CSM deaktiviert ist und die passenden Secure-Boot-Schlüssel geladen sind. Prüfen Sie vor der Umstellung besonders, ob Ihr Windows-Datenträger im GPT-Format eingerichtet ist, damit das System danach weiterhin korrekt startet.

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Wenn Optionen ausgegraut sind oder Windows nicht bootet, gehen Sie die BIOS-Einstellungen Schritt für Schritt erneut durch und aktualisieren Sie bei Bedarf das UEFI. Sobald Secure Boot aktiv ist, erfüllen Sie eine wichtige Voraussetzung für Windows 11 und erhöhen gleichzeitig den Schutz beim Systemstart.

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